Projektdatum
Frühjahr 2009
Ausgangspunkt
Da das Schuljahr 2008/09 zum "Jahr der Naturwissenschaften" ausgerufen wurde, versuchten wir, uns einem spannenden Thema zu widmen, das wir möglichst in vielen Fächern bearbeiten konnten. Wir entschieden uns für das Thema "Fliegen", da wir damit viele Kriterien erfüllten, um dieses Projekt bei "Forschung macht Schule" einreichen zu können.
Ablauf
Nach der Einreichung dieses Projekt bei "generation innovation - ForschungsScheck" erhielten wir die Höchstsumme von EUR 1000,- zur Finanzierung zugesprochen. Somit konnten wir an die Durchführung gehen. Zuallererst bastelten die Schüler der 4. Klasse Heißluftballons aus Seidenpapier, welche natürlich die Jungfernfahrt bestehen mussten. Einige Wochen später wurde in der 3. und 4. Klasse geforscht und experimentiert, um den Gesetzen der Aerodynamik etwas näher auf die Spur zu kommen.
Am 13. Mai 2009 fuhren die beiden Klassen auf den Flugplatz Kirchheim, um diesen genauer zu inspizieren und hautnah das erlernte Wissen zu erfahren. Dies erfolgte ebenso am 27. Mai 2009, als wir dann zum Flughafen "blue danube airport" nach Hörsching fuhren, um die Großraumluftfahrt kennenzulernen. Zu guter Letzt besuchte uns am 17. Juni 2009 Frau Gerlinde Dopler mit ihrem Heißluftballon. Beim Auspacken des Ballonkorbes waren wir fasziniert und alle staunten nicht schlecht bei der folgenden Brennerprobe über dieses laute Geräusch.
In den darauffolgenden Wochen entstand ein äußerst interessanter Projektbericht mit Bildern, Quiz, Geschichten und Berichten der Kinder.
Sollten Sie Interesse daran haben, dann können Sie den Bericht als PDF-Datei herunterladen (siehe unten).
Zusammenfassung
Das Thema "Fliegen" zieht bereits Kinder in den Bann und eignet sich daher hervorragend, Kindern anhand einfacher Versuche ein äußerst komplexes physikalisches Thema nahezubringen. Dieser Zugang zu einem naturwissenschaftlichen Thema erwies sich als besonders lehrreich.
Projektbericht
PDF; 4,2 MB | Download Projektbericht
Projektdatum
Sommer 2005
Boulderwand
Eine Boulderwand ist eine Kletterwand, bei der aufgrund der niedrigen Höhe keine Absicherung notwendig ist. Sie besteht aus einer Holzwand mit verschieden geformten Klettergriffen.
Warum Klettern in der Volksschule?
Kinder haben einen inneren Antrieb, den Raum nicht nur in horizontaler, sondern auch in vertikaler Richtung zu erforschen. Klettern benötigt eine "sensomotorische" Intelligenz und wirkt sich unter anderem positiv auf die Entwicklung der visuellen Wahrnehmung aus.
Buntes Farbentreiben und sportliche Aktivitäten auf der Schulwiese der Volksschule Pram begeisterten am 30.6.2005 alle zur Boulderwanderöffnung geladenen Gäste.
Das Preisgeld zum 1. Platz der "Bewegungs- und sportfreundlichsten Volksschule", wie auch die Unterstützung zahlreicher Sponsoren und unzählige Arbeitsstunden von Eltern und Helfern ermöglichten die Verwirklichung eines lang gehegten Wunsches.
Nach den tollen und anspruchsvollen sportlichen sowie musikalischen Darbietungen der Schüler und dem Schauklettern des Klettervereins Geboltskirchen stärkte man sich an einem besonderen Buffet, das gleichzeitig Augenschmaus und Gaumenfreude war. Ernährung war auch ein Schwerpunkt während des Schuljahres.
Eine Diaschau mit Rückblick auf das bewegte Schuljahr bildete den Abschluss dieses gelungenen Festes.
Andreas (4. Kl.) meinte: "Das war das schönste Fest in meinem Leben."
Katharina, 18 Jahre, ehemalige Schülerin der VS Pram, äußerte sich nach dem Fest folgendermaßen: "Ich finde die Kletterwand irrsinnig toll. Leider hat es die zu meiner Zeit noch nicht gegeben. Ich freue mich sehr für die Kinder!"
Ein paar Eckdaten
- Startkapital 1000 Euro für den Preis "bewegungsfreundlichste Schule"
- 345 freiwillige Arbeitsstunden von Eltern, Großeltern, LehrerInnen, Kindern etc.
- 4600 Euro Spenden durch Sponsoren - Hauptsponsor "Sportbau-Eybl, Wels"
Bilder

Projektdatum
Juni 1996
Ausgangspunkt
Schon lange Zeit bestand die Idee zur Ausführung einer Schulfahne, doch erst im Zuge des "Olympiaprojektes" (siehe Projekt "Olympia") wurde daraus ein konkretes Vorhaben.
Ablauf
Die SchülerInnen der 4. Klasse machten 24 verschiedene Entwürfe für das Schul-Logo "Bewegte Schule - Volksschule Pram". Im Rahmen einer Bewertung durch alle Kinder der Schule, den Elternvertretern und den LehrerInnen wurde der Entwurf von Mustafa Sagirogullari zu unserem konkreten Schullogo erwählt. Dieses Logo sollte natürlich auch auf der Fahne Platz haben. Die umgebende Fläche wurde mit Farbwalzen und mit Textilfarben frei und sehr abstrakt im Sinne des Leitbildes der Volksschule gestaltet. Die Vorder- und Rückseite des Fahnenstoffes vernähte die Mutter einer Schülerin dann zur fertigen Fahne.
Zusammenfassung
Die abstrakte, Dynamik vermittelnde Gestaltung der Schulfahne erbrachte ein sehr reizvolles, buntes und die Grundphilosophie wiederspiegeldes Endergebnis.
Bilder

Projektdatum
Juni 1996
Ausgangspunkt
Die Idee "Olympia in Pram" anlässlich der Olympischen Spiele in Atlanta entstand im Schulforum und wurde somit von Eltern und LehrerInnen getragen.
Eine intensive Planungsphase in vier Schulforumssitzungen ging dem Projekt voraus. Es sollte ein Projekt in vielen Workshops mit offenem Ausgang werden.
Was geschehen ist
Die olympische Idee wurde in verschiedenen Bereichen erlebt, zum Beispiel:
- ein Schmökertag für jede Klasse in der Stadtbibliothek Ried im Innkreis
- Medaillen mit Glaspapier schleifen und gestalten
- Mosaikbilder schaffen (siehe Projekt "Mosaike")
- eine Erdkugel (Durchmesser 2,25m) nachbilden
- Stickersvorlagen für das Schullogo bemalen (300 Stück)
- Stickers erzeugen
- Leibchen mit Logo (vorzeichnen und ausmalen)
- Olympiaringe auf die Rückseite der Leibchen aufdrucken
- Leibchen - Mannschaftskennzeichnung durch griechisches Mäandermuster
- kreativer Tanz mit Bändern und mit dem Fallschirm
- Fahnenstangen setzen
- Feuerstelle für Olympisches Feuer schaffen
- Ausstellung gestalten (Darstellen der Arbeitsvorgänge)
- Olympiagottesdienst feiern
- Olympische Wettkämpfe organisieren und durchführen (Kinder, Eltern und LehrerInnen)
- Luftballonstart in den Farben der olympischen Ringe
- Schulfest
- Dankschreiben
Ziel
Im Zusammenwirken aller Beteiligten - 45 Eltern brachten während der Projekttage in Workshops ihre Fähigkeiten mit ein - wurde das fächerübergreifende Lernen, aber auch das Entwickeln manueller Fähigkeiten durch selbstständiges und eigenverantwortliches Tun gefördert.
Das Auflösen der Klassenverbände machte stufenübergreifendes Lernen möglich.
Jede Veranstaltung ist auch eine Inszenierung. Den SchülerInnen sollte bewusst werden, wieviel Bereiche dafür gestaltet werden müssen. Das Thema Gemeinsamkeit stand im Vordergrund.
Bilder

Projektdatum
Juni 1996
Ausgangspunkt
Im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem Projektthema "Olympia" (siehe Projekt "Olympia") wollten wir auch eine antike Gestaltungstechnik mit den SchülerInnen ausprobieren. Unsere Wahl fiel auf Bodenmosaike.
Ablauf
Von einem Steinbildhauer bekamen wir eine Menge Abfallmaterial in Streif- und Plattenform, hauptsächlich Marmorsorten aller Farbschattierungen.
Dieses Material erwies sich als sehr gut spaltbar, so dass die SchülerInnen mit einfachsten Werkzeugen (Hämmer, Eisenunterlage, Fliesenzange) Mosaikwürfel erzeugen konnten.
Bei herrlichem Sommerwetter verwandelte sich der Vorplatz vor der Schule in kürzester Zeit in einen "Steinbruch". Die Würfel wurden möglichst nach Farben sortiert und auf Spannplatten als Untergrund in Baukleber gelegt. So entstand das große Sonnenmosaik (100 x 100 cm) und zwei weitere Mosaike (je 50 x 50 cm): Spirale und Stern. Daraufhin wurde das Mosaik mit Fugenmörtel verfugt und die Steinoberfläche gesäubert.
Zusammenfassung
Die Arbeit an den Mosaiken machte den Kindern offensichtlich sehr viel Freude, ebenso das Erkennen von Farbnuancen und Kontrasten. Manche profilierten sich als nahezu perfekte "Würfelklopfer", andere SchülerInnen bevorzugten den gestalterischen Teil des Projektes.
Schönster Lohn war die Anerkennung beim Schulfest durch die Eltern und Gäste.
Spirale und Stern wurden im Schulvorplatz statt einigen Waschbetonplatten eingesetzt. Das Sonnenmosaik wurde beim Schulfest versteigert.
Bilder

Bewegte Schule